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© Stefano Zardini

Lagazuoi Photo Award - Jury

"Sprechende" Bilder gesucht, Aufnahmen, die ohne jegliches Klischee die Emotionen der Dolomitenwelt zeigen 

Der Fotowettbewerb Lagazuoi Photo Award 2020 ist das erste kuratorische Projekt der Lagazuoi Expo Dolomiti, Ausstellungsgalerie und Kulturzentrum bei der Bergstation der gleichnamigen Seilbahn in 2.778 Metern Höhe. Eine Herausforderung für alle Fotografen, die die Berge lieben, ob Profis oder Hobbyfotografen. 
Diese Herausforderung wird von einem hochqualifizierten Organisationsteam gemanagt, das von einem der renommiertesten europäischen Kuratoren von Fotoausstellungen koordiniert wird, Denis Curti. Dabei unterstützen ihn: Nathalie Herschdorfer, Kuratorin und Direktorin des Musée des Beaux-Arts Le Locle in der Schweiz, Andréa Holzherr, Global Exhibition Director und Kuratorin für Magnum Photos, die Schriftstellerin Susanna Tamaro, der Journalist Mario Calabresi und der Unternehmer Stefano Illing. 
Die Jury arbeitet bereits an der Auswahl der teilnehmenden Fotografen und durchforscht regelrecht das fotografische Ambiente. Stichtag ist der 15. März

Denis Curti

Berufliche Laufbahn

  • Direktor und Gründer von STILL - www.stillfotografia.it
  • Künstlerischer Leiter der Casa dei TRE OCI von Venedig - www.treoci.org
  • Künstlerischer Leiter vom Festival di Fotografia in Capri
  • Künstlerischer Leiter des SI FEST - Savignano sul Rubicone
  • Berater der Stiftung Fondazione di Venezia für die Verwaltung von Venedigs fotografischem Erbe
  • Von 2005 bis 2014 Direktor von Contrasto - Mailand und Vizepräsident der Stiftung Fondazione Forma in Mailand
  • Verantwortlicher Direktor der Zeitschrift „Nothing to see here
  •  Künstlerischer Leiter von Unternehmensprojekten für: Altagamma - Ambrosi - Polli - F2i - Ernst & Young - A2A - American Express - DHL - Tiffany - Alcantara -
  • Kurator mehrerer Ausstellungen, darunter: Elliott Erwitt - A due Minuti dal mondo (mit Magnum-Fotos) Sebastiao Salgado - Helmut Newton und der Wanderausstellungen Capri Trend
  • Ehemaliger künstlerischer Leiter vom Festival di Fotografia in Savignano sul Rubicone und der Biennale Internazionale di Fotografia in Turin.
  • Seit über 15 Jahren Journalist und Fotokritiker für Vivimilano und Corriere della Sera
  • Marktexperte für Fotografie-Sammler. Von 2002 bis 2003 Kurator der ersten Fotoauktionen bei Sotheby’s in Mailand
  • Von 1995 bis 2002 Direktor der Stiftung Fondazione Italiana per la Fotografia.
  • In den 1990er Jahren Direktor der Fotografie-Schule des Europäischen Instituts für Design in Turin.
  • Kurator von Fotoausstellungen und -sammlungen und Autor mehrerer Bücher über die Fotografie, darunter Collezionare fotografia aus dem Jahr 2010 (mit einer Neuauflage im Jahr 2013) für den Verlag Contrasto.

Mario Calabresi

Ich wurde am 17. Februar in Mailand geboren (an dem Tag, an dem die katholische Kirche im Jahr 1600 Giordano Bruno auf dem Scheiterhaufen des Campo dei Fiori in Rom verbrannte und an dem 1992 Mario Chiesa verhaftet wurde und der Schmiergeld-Skandal  Tangentopoli ausgebrach). Meine Mutter war aus Turin, mein Vater aus Rom. Mein Geburtsjahr ist 1970, als es in  Mailand noch richtig neblig war. Einige Monate zuvor war in der Banca dell'Agricoltura auf der Piazza Fontana eine Bombe explodiert. Dieser Terrorakt hat das Leben unseres Landes und meiner Familie verändert. 

Ich habe 35 Jahre gewartet, um diese Geschichte zu erzählen  und dann 2007 "Spingendo la notte più in là" (Der blaue Cinquecento. Geschichte meiner Familie im Schatten des Terrorismus) geschrieben. Im gleichen Jahr wurde ich auch Vater von Zwillingen, Emma und Irene. 
Davor hatte sich vieles andere ereignet: Ich hatte Geschichte studiert, Basketball gespielt, viel geschwommen und sehr viel gelesen. Ich wurde Journalist aus Neugier auf die Welt. Die parlamentarische Nachrichtenredaktion der ANSA in Montecitorio war meine Schule. Ich habe dort als Praktikant angefangen, bin 5 Jahre geblieben und habe viel über die politischem Hintertüren gelernt.

Dann habe ich für die Tageszeitung La Stampa gearbeitet, die mich nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nach New York geschickt hat. Später kehrte ich als Korrespondent der Tageszeitung  La Repubblica nach Amerika zurück, um über den Wahlkampf von Barack Obama zu berichten - das Schönste, was ich je getan habe.

Ich kam als Direktor von La Stampa wieder nach Italien, wo ich sieben Jahre lang jeden Tag etwas Neues erfinden musste, über das ich schreiben konnte.
Anschließend war ich drei Jahre lang (bis Februar) Direktor von La Repubblica. 

Ich liebe die Fotografie (ich habe das Buch „A occhi aperti“   (Mit offenen Augen) über das Leben der Fotografen geschrieben). Ich liebe Weine, die eine  Geschichte haben und reise gern. Ich habe spät angefangen, zu leben und liebe es jetzt, frühzeitig anzukommen.


Nathalie Herschdorfer

Nathalie Herschdorfer ist Kuratorin und Kunsthistorikerin und spezialisiert auf die Geschichte der Fotografie. Sie ist Direktorin des Museums der Schönen Künste in Le Locle, Schweiz (www.mbal.ch), wo sie in den letzten 4 Jahren viele wichtige Fotografieshows organisiert hat, darunter Alex Prager, Hiroshi Sugimoto, Vik Muniz, Todd Hido und Garry Winogrand und Henri Cartier-Bresson. 
Mehrere Jahre lang hat sie auch als Kuratorin bei der Stiftung für die Ausstellung von Fotografie (FEP / www.fep-photo.org) gearbeitet und sich speziell mit Projekten der Modefotografie befasst. 

Zuvor war sie Kuratorin am Musée de l'Elysée in Lausanne (Schweiz), wo sie an bedeutenden Ausstellungen wie Face: the Death of the Portrait und Retrospektiven von Edward Steichen, Leonard Freed, Ray K. Metzker oder Valérie arbeitete Belin. 

Sie ist Autorin mehrerer Bücher, darunter The Thames & Hudson Dictionary of Photography, Coming in Fashion:  A Century of Photography bei Condé Nast und daraufhin: Contemporary Photography Confronting the Past und New Swiss Architecture (alle bei Thames & Hudson veröffentlicht).  
Ihre neuesten Veröffentlichungen sind Body: The Photography Book (herausgegeben von Thames & Hudson und mit Werken von mehr als 175 zeitgenössischen Fotografen) und Mountains von Magnum Photographers (herausgegeben von Prestel). 


Andréa Holzherr

Andréa Holzherr (geb. 1964 in Tübingen) lebt und arbeitet in Paris als Ausstellungsmanagerin, Publizistin und Kuratorin. Sie studierte Kunstgeschichte und Kulturmanagement an der Ecole du Louvre Paris sowie an der Sorbonne. 

Seit 2003 ist sie als Ausstellungsmanagerin für die Pariser Niederlassung von Magnum Photos tätig. Dort ist sie verantwortlich für die Präsentation des Magnum-Archivs durch aktive Ausstellungstätigkeiten in Zusammenarbeit mit internationalen Museen und Kulturinstitutionen. Zuvor arbeitete sie als kuratorische Assistentin des Direktors am Maison Européene de la Photographie in Paris. 

Andréa Holzherr hat zahlreiche Ausstellungen kuratiert, u.a. Bang Bang, Tatort Kunst 2012 im Haus für Kunst Uri in Altdorf und dem CCA in Palma de Mallorca;Mythos Kindheit 2010 im Kunstverein Ludwigshafen, dem Haus für Kunst Uri in Altdorf und dem CCA in Palma de Mallorca; Elina Brotherus: The New Painting 2006 im Finnish Museum of Photography und Stella Polaris 2006 im Rahmen der Paris Photo.
Im September 2013 war sie die verantwortliche Kuratorin des 5. Fotofestivals  Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg in Deutschland. 
Zu ihren Publikationen zählen Veröffentlichungen wie Eve Arnold Hommage (2012), Helsinki School (2005–2011), George Rodger: Unterwegs (2009), Elina Brotherus (2005) sowie zahlreiche Beiträge in Fachmagazinen zu zeitgenössischer Fotografie.


Susanna Tamaro

Susanna Tamaro ist 1957 in Triest geboren. Nach der Ausbildung zur Filmregisseurin am Centro Sperimentale di Cinematografia hat sie für das Fernsehen mehrere naturwissenschaftliche Filme gedreht.  
Sie ist eine weltweit bekannte  und beliebte italienische Schriftstellerin.  

Sie  debütierte mit dem Roman Kopf in den Wolken (1989) und wurde mit ihrem Welterfolg Geh, wohin dein Herz dich trägt (1994) international berühmt. 

Zu ihren weiteren Büchern zählen, u.a.: Anima Mundi (1997), Cara Mathilda. Briefe an eine Freundin (2001), Antworte mir (2001), Draußen (2003), Erhöre mein Flehen  (2006), Baita dei pini (2007), Luisito – eine Liebesgeschichte  (2008). 
Im Januar 2013 wurde Ein jeder Engel ist schrecklich, 2014 Illmitz veröffentlicht.

Des weiteren hat sie folgende Jugendbücher geschrieben: Der kugelrunde Roberto (1992), Der Zauberkreis (1994), Tobias und der Engel (1998), Leopoldo und der Bücherberg (2000), Der Tannenbaum (2009).

Und auch Essays: Heimwege (1999),  Feuer des Herzens (2002), Ogni parola è un seme (2005). 
2014 hat Susanna Tamaro das Kinderbuch Bart, das sprechende Huhn und der Hüter der Weisheit, illustriert von  Adriano Gon, und 2016 Der Tiger und der Akrobat veröffentlicht. 

2018, ein Jahr nach dem Tod des des friaulischen,  Dichters Pierluigi Cappello hat sie ein erstaunliches autobiografisches Buch verfasst, Il tuo sguardo illumina il mondo (Solferino). Im September 2019 wurde ihr erstes Pamphlet veröffentlicht, Alzare lo sguardo. Il diritto di crescere, il dovere di educare (Solferino).


Stefano Illing

Er ist in Cortina d'Ampezzo geboren,  wo er derzeit lebt, und ist dort als Ingenieur tätig.

Mehrere Jahre lang war er in verschiedenen Entwicklungsländern für Nichtregierungsorganisationen, für die Weltbank, die Welternährungsorganisation FAO und andere Organisationen in den Bereichen „Kommunale Entwicklung“ und „Institution Building“ tätig. 

Daraufhin hat er sich mit der Entwicklung des Bergtourismus beschäftigt und ist Unternehmensberater für die Planung und Entwicklung von Skigebieten auf internationaler Ebene geworden. 

Er hat die Freilichtmuseen des Ersten Weltkriegs des Lagazuoi, des Hexensteins und der 5 Torri konzipiert, entworfen und die Umsetzung seines Projekts koordiniert. 
Derzeit ist er Präsident des Konsortiums Cortina Delicious sowie Ratsmitglied und Geschäftsführer verschiedener Bergbahnunternehmen und -konsortien in den Dolomiten. 

Als begeisterter Hobbyfotograf ist er der Erfinder des Kulturzentrums Lagazuoi Expo Dolomiti, ein Mittel zur Förderung der Werte und der Kultur der Bergwelt.