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© Marina Alberti

Lagazuoi Photo Award - Fotografen

Um Fotografen zu ermutigen, den visuellen Konformismus in Frage zu stellen, musste ein kühner, unkonventioneller Vorschlag entwickelt werden. "Wir haben eine hochkarätige Jury zusammengestellt, die in Bezug auf Berufs- und Lebenserfahrung heterogen ist. Wir wollen das Blickfeld erweitern und einen neuen Weg einschlagen", fügte Denis Curti hinzu, „Dies ist kein offener Aufruf. Wir sammeln Hinweise und Portfolios, prüfen sie, sehen uns um, gehen  vielen Spuren nach. Jedes Jurymitglied wird einen einzigen Fotografen auswählen, es kann auch ein Hobbyfotograf sein. Denn was zählt ist nicht der Lebenslauf, sondern das originelle fotografische Sehen. Nur ein Gewinner wird aus dem Finale hervorgehen. Der Preis beträgt 10.000 € sowie eine Soloausstellung - mit zugehörigem Einzelkatalog - vom 5. Juli bis zum 10. September, also mitten in der Sommersaison, an einem einzigartigen Ort: in der Galerie Lagazuoi Expo Dolomiti.“  

Der Gewinner des Lagazuoi Photo Award 2020

Olivo Barbieri


Im Rahmen einer Webkonferenz hat sich die Jury der 1. Ausgabe des Fotowettbewerbs Lagazuoi Photo Award am 16. März 2020 getroffen. Unter dem Vorsitz von Denis Curti, haben Mario Calabresi, Nathalie Herschdorfer, Andréa Holzherr, Susanna Tamaro und Stefano Illing die eingegangenen Portfolios bewertet.  Nach eingehender Analyse und Diskussion der Bilder der nominierten Kandidaten, hat die Jury eine Mehrheitsentscheidungen getroffen und den Fotografen Olivo Barbieri mit seiner Arbeit  Dolomites Project 2010 zum Gewinner der 1. Ausgabe des Fotowettbewerbs Lagazuoi Photo Award ernannt.

Das ist die Begründung für diese Entscheidung:
Olivo Barbieri hat ein ästhetisch und inhaltlich interessantes Projekt präsentiert.
Dieses Projekt entspricht den im Reglement der Ausschreibung für die Teilnahme am Lagazuoi Photo Award angeführten Richtlinien.
Die Fotografien, die gleichzeitig mit der Ernennung der Dolomiten zum UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen wurden, bringen eine beachtliche visuelle Kraft zum Ausdruck. Der stilistische Ansatz ist höchst innovativ und die Bilder sind weit von einer rein dokumentarischen Dimension entfernt.
Die Entscheidung, die Beziehung zwischen Figur und Hintergrund mit einem durchdachten Einsatz der Tiefenschärfe hervorzuheben hat es ihm ermöglicht, einen  monumentalen Einblick in die  Bergwelt zu vermitteln und die Möglichkeit einer neuen, respektvollen Beziehung zwischen Mensch und Natur vorzuführen.

Sein Portfolio "Dolomites Project 2010"    >>>

Siehe das Profil des Fotografen